"Wir alle müssen mit offenen Karten spielen. Die Parteien packen die Kosten für Wahlkämpfe wie zuletzt einfach nicht mehr", lautet der Aufruf von VP-Landesgeschäftsführer Thomas Goritschnig. Doch wie könnte so ein Paket zur Beschränkung der Wahlkampfkosten aussehen? Goritschnig hat klare Vorstellungen: "Die Zahl der Standorte für Plakate muss begrenzt werden, die kleineren Plakate könnten überhaupt verboten werden. Das würde zu 30 Prozent geringeren Kosten führen." Auch Fristen, in denen plakatiert werden darf, könnten verkürzt werden.
Goritschnig, der diesen Vorstoß in Absprache mit Parteiobmann Josef Martinz macht, verweist auf die Offenlegung der schwarzen Finanzen: "Wir haben als einzige Partei unsere Kasse gläsern gemacht. Die anderen sollten dem Beispiel folgen."
Um eine Limitierung der Wahlkampfkosten zu erreichen, wird die VP alle anderen Parteien zu einem Runden Tisch einladen – mit der Absicht, ein Abkommen zu erzielen. "In der Woche nach den Semesterferien!"
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.