Kaum ein Tag, an dem die Hypocausa nicht neue Nahrung erhält: Korruptionsverdacht hier, verschwundenes Geld dort. Der Druck auf die Justiz wird immer größer. "Um Zeit zu sparen und langwierige Rechtshilfeersuchen zu umgehen, wollen wir deshalb gemeinsam mit den Kollegen in München eine Ermittlungsgruppe gründen", erklärt Chefankläger Gottfried Kranz.
Die Ministerien müssen noch zustimmen – dann können sich die einzelnen Staatsanwälte per Telefon oder Computer austauschen. Die Aktenberge sind ja jetzt schon riesig. Doch erste Erfolge sollten sich bald einstellen: Immerhin gab es in Kärnten schon Hausdurchsuchungen, auch mit Einvernahmen von Verdächtigen und Zeugen wurde begonnen.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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