Lawine ausgelöst:

Skifahrer am Heiligen Abend dem Tod entronnen

Tirol
24.12.2018 21:19
Porträt von krone.at
Von krone.at

Großes Glück hatte am Montag ein Skifahrer, der in der Axamer Lizum abseits der Piste unter eine Lawine kam.

Am Heiligen Abend befand sich ein Tirol lebender Holländer (48) mit seiner Familie (seine Frau und zwei Kindef) zum Skifahren in der Axamer Lizum. Gegen 14.20 Uhr entschloss er sich, gemeinsam mit seinem Sohn vom „Hoadl“ die markierte Piste Nr. 1 zu verlassen und in den freien Skiraum einzufahren. Nachdem der Sohn den Hang befahren hatte und wieder auf die markierte Piste zurückfuhr, löste sich beim Einfahren des 48-Jährigen ein Schneebrett, welches den Skifahrer rund 100 Meter lang an der Oberfläche mitführte und zuletzt vollständig verschüttete.

Von Tourengeher gerettet
Zwei zufällig vor Ort befindliche Tourengeher befreiten den Mann, der keine Notfallausrüstung mitführte, nach zwei Minuten. Der Verschüttete gab gegenüber dem erhebenden Alpinpolizisten an, nicht verletzt geworden zu sein und das Schneebrett selbst ausgelöst zu haben.

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