Trotz Personalnöten:

„Keine höhere Gefahr für Patienten im Uniklinikum“

Zwei Sichtweisen gibt es im Kepler Uniklinikum in Linz auf die Folgen von Personalengpässen, Arbeitsdichte und Zeitdruck. Während Betriebsräte intern eine „Gefahr für Menschenleben“ aufzeigen wollten (wir berichteten), sieht der medizinische Direktor Heinz Brock im KUK aktuell kein erhöhtes Risiko für Patienten.

Brock, die kaufmännische Direktorin Elgin Drda und Pflegedirektorin Simone Pollhammer kamen am Sonntag zur „Krone“, um ihre Sicht der Lage im KUK zu erläutern. Betriebsräte, die im Aufsichtsrat der KUK sitzen, haben der Geschäftsführung ja vorgeworfen, den Ernst der Lage durch fehlende Personalressourcen in einigen Bereichen vor allem des Med Campus IV (vormals, Frauen- und Kinderklinik des Landes) zu unterschätzen - untermauert durch alarmierend klingende Situationsbeschreibungen und „Hilferufe“ aus verschiedenen Abteilungen.

„Eine Brisanz gibt es hier nicht“
Brock bestreitet eine Brisanz dieses eigentlich intern gemeinten, aus dem Aufsichtsrat aber an die „Krone“ getragenen Alarmrufs: „Es gibt keine Zunahme der Gefahr für Patienten!“

Veränderte Herausforderungen
Probleme, freie Posten in der Pflege zu besetzen, und die Herausforderung, sich den geänderten Ansprüchen und Bedürfnissen von zunehmend älteren Patienten anzupassen, bestreiten weder Brock noch Drda. Auch das „Hineinwachsen“ in die neue Rolle einer Universitätsklinik empfinden sie als durchaus fordernd.

OP-Kapazitäten zurückgefahren
Gemeinsam mit Pflegedirektorin Pollhammer möchten sie aber belegen, dass sie darum bemüht sind, Probleme im personellen Bereich auf vielerlei Weise zu entschärfen - natürlich auch mit dem Betriebsrat. Das geht so weit, dass einige OP-Kapazitäten wegen Personalengpässen zurückgefahren wurden.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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