"Es soll kein Neidkonto sein, die Daten sind nicht öffentlich zugänglich", betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Mit dem neuen Tool will man mehr Gerechtigkeit und bessere Treffsicherheit erhalten sowie die Möglichkeit schaffen, Schwerpunkte zu setzen.
Dörfler will das Projekt auch in der Landeshauptleutekonferenz zur Sprache bringen, er hält eine 15a-Vereinbarung mit dem Bund zur flächendeckenden Einführung für die einfachste Lösung. Soziallandesrat Christian Ragger betonte, man wolle eine stärkere Verteilung "von oben nach unten", dabei könnte das Transparenzkonto nützlich sein.
FPK-Obmann Uwe Scheuch will auch die Agrarförderungen sowie Subventionszahlungen an die Wirtschaft in einem solchen Konto zusammenfassen. Damit könnten auch Doppelgleisigkeiten bei Förderanträgen beseitigt werden.
"Wichtiger Beitrag zur Verwaltungsvereinfachung"
Ob und wann das Kärntner Transparenzkonto auch Bundesdaten beinhalten wird, der Löwenanteil der Transferleistungen kommt ja vom Bund, diese Frage blieb allerdings offen. Doch auch in der jetzigen abgespeckten Variante sei das Konto ein wichtiger Beitrag zur Verwaltungsvereinfachung, lobten die FPK-Politiker ihr Modell.
von links im Bild: Harald Dobernig, Uwe Scheuch, Gerhard Dörfler, Christian Ragger
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