Sieben Verhaftungen:

„Hirn der Bankomatbande“ war rumänischer Linzer

„Wir waren vorbereitet!“ Den Polizisten rund um Chefinspektor Rudolf Frühwirth ist ein großer Schlag gegen die Bankomatbande gelungen. Das „Hirn der Bande“ ist ein Linzer mit rumänischen Wurzeln, die sechs Täter sind Rumänen. Die Bilanz: Sieben gelungene Diebstahl-Versuche, sieben gescheiterte Coups.

Ein in Linz wohnhafter Rumäne war das „Hirn der Rumänen-Bande in Oberösterreich“ – ihm seien die Ermittler schon länger auf der Spur gewesen. Als die Diebe in der Nacht auf Dienstag erst in Asten und eine halbe Stunde später in Buchkirchen zugeschlagen haben, beobachteten die Ermittler das Haus des „Organisators“. Und tatsächlich: Zwei der Täter wollten zu ihm, die Polizei konnte zuschlagen!

14 Coups
„Wir haben es hier mit organisierter Kriminalität zu tun. Die vielen Diebstähle dieses Jahr sind kein Oberösterreich-Phänomen, Länder in ganz Europa sind betroffen“, so LKA-Chef Gottfried Mitterlehner. Insgesamt 14 der mehr als 20 Diebstähle und Versuche gehen wohl auf die Kappe der Rumänen-Bande. Die Täter in Asten waren zwischen 37 und 41 Jahre alt, in Buchkirchen zwischen 24 und 31.

Gleiche Vorgehensweise
Die Bande sei bei allen 14 Versuchen gleich vorgegangen: Ein gestohlenes Fluchtfahrzeug und mindestens drei Personen am Tatort. Wenn der Diebstahl dann gelungen war, machten sich die Täter meist auf den Weg zu einer Unterführung oder einem abgelegenen Bauernhof, um das Geld in Ruhe aus dem Gerät zu schneiden. Den leeren Bankomaten ließen sie dann zurück. „Es kann leicht sein, dass die Bande noch einmal aktiv wird“, so Frühwirth.

Lisa Stockhammer/Kronen Zeitung

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