Di, 11. Dezember 2018

„Kickl muss reagieren“

08.12.2018 14:45

Gewalt in Innsbruck: Mehr Polizisten gefordert

Messer-Attacken, Raufereien und Co.: Nach den jüngsten Gewalttaten in Innsbruck wird in Teilen der Politik einmal mehr der Ruf nach mehr Polizisten laut. „Minister Kickl muss endlich auf die Situation in der Landeshauptstadt reagieren“, betont etwa Tirols VP-Klubobmann Jakob Wolf.

Nach der tödlichen Messer-Attacke auf einen jungen Vorarlberger (21) Ende November im Bereich der Innsbrucker „Bogenmeile“ hatte bereits LH Günther Platter einmal mehr seine Forderung nach 300 zusätzlichen Polizisten wiederholt. „Damit wir die Präsenz der Polizei deutlich erhöhen können. Sie braucht hier massive Unterstützung, dass solche Straftaten mit aller Vehemenz verhindert werden“, verdeutlichte LH Platter damals.


„Polizisten wachsen nicht auf Bäumen“
Der Konter vonseiten der FPÖ folgte prompt. Markus Abwerzger, Parteifreund von Innenminister Herbert Kickl, betonte damals: "Fakt ist, dass Platter als Innenminister massive Personalreduktionen und Schließungen von Inspektionen zu verantworten hatte. 300 Beamte mehr wären natürlich wünschenswert, aber die Beamten wachsen nicht auf den Bäumen, sondern müssen rekrutiert und ausgebildet werden.

„Mehr Polizisten, mehr Streifen“
Nach den jüngsten Gewalt-Vorfällen in der Nacht auf Samstag wurde vonseiten der Tiroler Volkspartei der nächste Ruf nach mehr Polizisten laut. „Die Brutalität, mit der diese Auseinandersetzungen geführt worden sind, ist erschütternd. Die Hemmschwelle scheint zu sinken. Wenn so viel Gewalt im Spiel ist, darf man nicht zur Tagesordnung übergehen“, erklärt VP-Klubobmann Jakob Wolf und ergänzt: „Neben den langfristigen Maßnahmen, wie Prävention und Erziehung in den Schulen, fordern wir einmal mehr, dass die Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum erhöht wird. Mehr Fußpatrouillen sind in Innsbruck dringend notwendig. Dazu bedarf es jedoch mehr Exekutivbeamte. Innenminister Herbert Kickl muss endlich auf die Gewaltdelikte reagieren und die Polizeikräfte, wie längst zugesagt, in der Tiroler Landeshauptstadt aufstocken.“

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