So, 16. Dezember 2018

Mitterstieler geht

04.12.2018 09:50

„News“ verbrauchte 3 Chefredakteure in 4 Jahren

Esther Mitterstieler wird das Nachrichtenmagazin „News“ mit Ende des Jahres verlassen. Entsprechende mediale Spekulationen der vergangenen Tage bestätigte sie am Dienstag der Branchenzeitung „medianet“. Wer auf die 50-jährige Südtirolerin folgt, ist noch unklar. Die vergangenen vier Jahre waren durchaus turbulent für „News“, es wurden nicht weniger als drei Chefredakteure verbraucht.

Wie die „Wiener Zeitung“ schreibt, hat sich Mitterstieler für die Wirtschaftsredaktion des ORF-Radios beworben. „News“-Herausgeber Horst Pirker fand gegenüber der „Presse“ die Bewerbung der 50-Jährigen „legitim“. Es wird gemunkelt, dass „Trend“-Chefredakteur Andreas Weber das Magazin ebenfalls übernimmt, von der Verlagsgruppe News gibt es aber noch keine offiziellen Statements dazu.

Ist der Absprung Mitterstielers ein Vorzeichen für ein düsteres Jahr 2019? Seit Jahren wird „News“ totgesagt, kommt nächstes Jahr aber tatsächlich das endgültige Aus? Das Redakteursteam ist in letzter Zeit enorm verkleinert worden, Kolumnen wie die von „Fleisch“-Magazin-Herausgeber Markus Huber und Ex-„Standard“-Chefredakteur Gerfried Sperl und die Interviewreihe von Ex-„News“-Chef Peter Pelinka wurden eingestellt.

Millionenverluste, sinkende Auflagenzahlen
Pirker meinte gegenüber der „Presse“, dass das Wochenmagazin auch für 2019 „voll in Planung“ sei. Trotz des Sparkurses unter dem nunmehrigen Mehrheitseigentümer Pirker macht „News“ seit Jahren Millionenverluste - im Vorjahr waren es satte drei Millionen Euro. Die Auflagenzahlen sinken ebenfalls stetig: Wurden 1994 durchschnittlich noch rund 224.000 Exemplare verkauft, waren es im Vorjahr nur noch 111.000 Hefte.

Herausgeber: „Kündigungsvorwarnungen frei erfunden“
Berichte über schlechte Stimmung innerhalb der Redaktion und Verunsicherung wurden in der Vergangenheit immer wieder abgestritten. Auch diesmal richtete Pirker gegenüber der „Presse“ aus, dass Gerüchte über Kündigungsvorwarnungen beim Betriebsrat „frei erfunden“ seien.

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