Hilfe für die Armen

5500 Kilometer zu Fuß bis nach Afrika

Niederösterreich
03.12.2018 16:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit einem wahren Kraftakt starteten Xaver Lahmer und Willi Triml vor genau zehn Jahren ihr Kinderhilfsprojekt Dimbale. Die beiden Freunde aus dem Bezirk St. Pölten marschierten von zu Hause bis in den Senegal. Mittlerweile konnten sie dort für die Ärmsten der Armen Häuser, Schulklassen und einen Brunnen bauen.

Nicht laut mit Pauken und Trompeten, aber nicht minder spektakulär schlug im Frühjahr 2008 quasi die Geburtsstunde von Dimbale. Xaver Lahmer und Willi Triml brachen damals von Großrust zu Fuß in den Senegal auf - die „Krone“ berichtete. Sieben Monate später erreichten sie nach exakt 5517 abenteuerreichen Kilometern auf Schusters Rappen ihr Ziel. Das Projekt Dimbale - der Begriff stammt aus der dortigen Umgangssprache Wolof und bedeutet „helfen“ - begann.

Mit Vorträgen über das ferne Land und die Reise dorthin machten Lahmer und Triml auf die Not vor Ort aufmerksam, sammelten Spenden. Bilanz nach zehn Jahren: 39 Häuser errichtet, mehr als 2300 Kindern Unterricht ermöglicht, im vergangenen Jahr den ersten Brunnen gebaut. Infos unter: www.dimbale.com

Kronen Zeitung

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