02.12.2018 16:00 |

Versicherung erhöht

Bessere Absicherung für Lawinenkommissionen

243 Lawinenkommissionen mit 1346 Mitgliedern beurteilen in den Gemeinden und Skigebieten Tirols Winter für Winter die lokale Lawinengefahr und sind dafür verantwortlich, die notwendigen Schutzmaßnahmen und Vorkehrungen einzuleiten. Das Land Tirol hat nunmehr den Versicherungsschutz für die Mitglieder der Lawinenkommissionen erhöht. Auch die Ausbildung wird erweitert.

Der Versicherungsschutz in der Haftpflichtversicherung wurde von 1,45 Millionen auf zehn Millionen Euro erhöht. Die Unfallversicherung umfasst nunmehr 100.000 statt 75.000 Euro ab. Die Rechtsschutzversicherung wurde auf 150.000 Euro verdoppelt.

Seit Bestehen des Lawinenkommissionsgesetzes von 1991 wurde kein Mitglied einer Lawinenkommission im Zusammenhang mit der Beurteilung der Lawinengefahr gerichtlich belangt. „Trotzdem braucht es eine entsprechende rechtliche und soziale Absicherung der Lawinenkommissionen“, bekräftigt LH Stv. Josef Geisler. Dies gelte insbesondere auch für den Fall, dass jemand im Rahmen seiner Tätigkeit zu Schaden kommt.

Nicht nur den Versicherungsschutz für Mitglieder der Lawinenkommissionen hat das Land Tirol ausgebaut, auch das Ausbildungsprogramm wurde erweitert. So werden in Zusammenarbeit mit Südtirol erstmals viertägige Intensivkurse angeboten. Intensive Schulungen gibt es auch im Zusammenhang mit dem neuen Euregio-Lawinenreport von Tirol, Südtirol und Trentino.

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