Romanze vorgegaukelt

Verliebte zahlte ihrem Internet-Flirt 5850 Euro

Es hätte so schön sein können: Ein US-amerikanischer Soldat nahm mit einer 46-Jährigen aus Kirchdorf in Oberösterreich über Facebook Kontakt auf - ein täglicher Online-Flirt begann. Doch nun kam das böse Erwachen: Die Frau zahlte ihrem vermeintlichen Verehrer 5850 Euro, als er weitere 28.500 Euro forderte, ging sie zur Polizei.

„Daniel Pritchard“ kommt aus Amerika, arbeitet bei der U.S. Army und ist momentan im gefährlichen Kabul stationiert. Er ist einsam, sucht im Internet Kontakt zu einer netten Frau. Eine 46-Jährige aus Kirchdorf beißt an, chattet fortan täglich mit „Daniel“, den es in Wirklichkeit natürlich gar nicht gibt. Ein Gauner steckt hinter dem Pseudonym, erschleicht sich das Vertrauen der Frau. Und schafft es, dass sie ihm 5850 Euro überweist - angeblich Zollkosten, damit er ihr seine Wertgegenstände schicken kann.

Nachdem der erste Betrug geglückt war, forderte er gleich 28.500 Euro. Endlich wurde die Verliebte misstrauisch und ging zur Polizei. Ihr Geld wird sie wohl nie wiedersehen. Gleiches gilt für den „Soldaten Daniel“.

Pelze erbeutet, Würfelzucker statt Notebook und iPhone
Betrügern auf den Leim ging auch ein betagtes Ehepaar aus Ansfelden, das Pelze und Schmuck verkaufen wollte. Die Gauner kamen zu den Senioren nach Hause, nahmen Gold im Wert von 500 Euro mit, versprachen, eine Woche später wiederzukommen, und flohen. Und in Linz kaufte ein 57-jähriger Einheimischer am Parkplatz ein Notebook und ein iPhone um 256 Euro, bekam stattdessen vom Tschechen eine Tasche voller Würfelzucker.

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