Der Steirer Gert Moser (39) hatte an den Eingang des Motorradclubs bei St. Andrä einen Totenkopf geschnitzt. Als dieser fertig war, stieg Moser zu seinem Freund, einem 34-jährigen Eitweger, ins Auto. Und das Schicksal nahm seinen Lauf: Der Wagen kam von der Straße ab, der Bildhauer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und getötet.
Wie sich später herausstellte, hatte der 34-jährige Unfalllenker – er wurde nur leicht verletzt – 1,32 Promille Alkohol im Blut.
Rätselhafte Umstände um Drogentod
Ihm drohte deshalb ein Gerichtsverfahren. Zu einem Prozess wird es aber nicht mehr kommen. "Der Lavanttaler wurde am Montag tot vor einer Wohnung in Klagenfurt aufgefunden", bestätigt der Staatsanwalt. Die genauen Umstände sind noch rätselhaft. Der Eitweger dürfte aber an einer Überdosis Heroin verstorben sein. "Der Vater des Opfers kann nur sagen, dass es kein Selbstmord war", sagt Anwalt Philipp Tschernitz.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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