Fluch oder Zufall?

Zwei Todesfälle: Mysterium um Totenkopf-Werk

Kärnten
21.01.2010 14:16
Als läge ein böser Fluch über diesem Werk: Nur fünf Wochen nach Vollendung eines geschnitzten Totenkopfs im Lavanttal (siehe Bild oben) sind der Künstler und sein Chauffeur tot. Der Schnitzer kam bei einem Autounfall ums Leben, der Lenker des Unfallwagens starb kürzlich an einer Überdosis Heroin.

Der Steirer Gert Moser (39) hatte an den Eingang des Motorradclubs bei St. Andrä einen Totenkopf geschnitzt. Als dieser fertig war, stieg Moser zu seinem Freund, einem 34-jährigen Eitweger, ins Auto. Und das Schicksal nahm seinen Lauf: Der Wagen kam von der Straße ab, der Bildhauer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und getötet.

Wie sich später herausstellte, hatte der 34-jährige Unfalllenker – er wurde nur leicht verletzt – 1,32 Promille Alkohol im Blut. 

Rätselhafte Umstände um Drogentod
Ihm drohte deshalb ein Gerichtsverfahren. Zu einem Prozess wird es aber nicht mehr kommen. "Der Lavanttaler wurde am Montag tot vor einer Wohnung in Klagenfurt aufgefunden", bestätigt der Staatsanwalt. Die genauen Umstände sind noch rätselhaft. Der Eitweger dürfte aber an einer Überdosis Heroin verstorben sein. "Der Vater des Opfers kann nur sagen, dass es kein Selbstmord war", sagt Anwalt Philipp Tschernitz.

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
21.01.2010 14:16
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung