126.000 Euro offen?

Streit um Spesen: Ex-Bürgermeister droht Rückzahlung

Kärnten
21.01.2010 15:38
Geht es nach dem Personalreferenten, droht im Klagenfurter Rathaus ein Spesen-Skandal aus der Ära des ehemaligen Bürgermeisters Harald Scheucher. Dabei geht es mittlerweile um 126.000 Euro, deren Verbleib unklar ist. Scheucher weist diese Vorwürfe aber zurück.

Die Stadtpolitiker bekommen monatlich einen gewissen Betrag zur Abdeckung ihrer Spesen zur Verfügung gestellt. "Natürlich muss belegt werden, wofür dieses Repräsentationsgeld verwendet wurde", meint Stadtrat Wolfgang Germ (FPK). 

Nach dem politischen Wechsel im Klagenfurter Rathaus fehlt von den Spesen-Belegen des ehemaligen ÖVP-Bürgermeisters und seines Vizes Walter Zwick jedoch jede Spur. "Während Zwick die Belege zu Hause hat, kann Scheucher die Verwendung des Geldes nicht nachweisen. Er wird schriftlich aufgefordert, die Belege zu zeigen – sonst muss er das Geld zurückzahlen", meint der Personalreferent.

Scheucher weist Kritik zurück
Dabei gehe es um Steuergeld in Höhe von insgesamt 126.000 Euro. Und für keinen einzigen Cent gebe es Belege. "Meine Sekretärin hat die Belege alle sorgfältig verwaltet. Es war in den vergangenen zwölf Jahren Zeit genug, um diese Unterlagen zu überprüfen", wehrt sich Harald Scheucher.

Im Zuge des Sparpaketes im Rathaus habe man die "Verfügungsmittel" (Bürgermeister: 1.500 Euro pro Monat, Vizebürgermeister: 1.300, Stadtrat: 700 Euro) mittlerweile gekürzt, sagt der Personalreferent.

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"

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