Neben Geduld war aber vor allem ein lärmunempfindliches Gehör von noch größerer Bedeutung. Denn was sich bereits beim Abspielen der deutschen und polnischen Hymne andeutete, steigerte sich im Verlaufe des Spiel praktisch im Minuten- und Tor-Takt.
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Ein Betreiber und Standerlinhaber für Oropax hätte am Dienstag durchaus das Geschäft des Lebens machen können – denn im Vergleich zur Eishockey-Weltmeisterschaft, die im April und Mai 2005 am gleichen Ort stattfand, kochte die altehrwürdige Halle vor Stimmung über.
Geschäft wurde trotzdem genügend gemacht – auch wenn den Zuschauern unseres nördlichen Nachbarn absolut nicht zum Feiern war. Traurig mussten sie mitansehen, wie die Rot-Weißen aus Polen schon zur Pause auf den nahenden Sieg anstießen, sich ihre heiseren Kehlen mit einer Menge an Bier "nachölten".
Zu diesem Zeitpunkt saßen die für ihre Party-Laune bekannten Schweden noch artig auf ihren Sitzen. Was aber nicht aufgehoben, sondern nur skandinavisch-brav aufgeschoben war!
von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone
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