So sei es schon aus rein logistischen Gründen unmöglich, im Westen Österreichs so ein Zentrum zu errichten. "Die meisten Asylwerber kommen aus dem Osten – und es wäre nicht sehr sinnvoll, diese Menschen in der Folge durch ganz Österreich zu transportieren", erklärte Platter am Dienstag nach der Regierungssitzung. Daher mache es Sinn, fügte SP-Chef Gschwentner noch an, das Zentrum irgendwo rund um Wien zu errichten. Dass es zu dieser Debatte überhaupt gekommen ist, sei die Schuld der Innenministerin. „Da gab es gewaltige Probleme bei der politischen Abstimmung“, so der SP-Chef.
100 zusätzliche Asylplätze
Volle Unterstützung sagt das Land Tirol bei der Aufnahme von Asylwerbern zu. "Wir erfüllen diese derzeit zu 84,62% liegen vor Kärnten - 73% - und Salzburg - 84,22%. Wir werden aber demnächst noch 100 zusätzliche Asylplätze schaffen. Und da die Asylwerberzahlen rückläufig sind, werden wir unsere Asylquote bald erfüllen", ist LH Günther Platter zuversichtlich.
46,6 Millionen Euro von der EU
Besprochen wurde in der Regierung auch der aktuelle Ziel-2-Förderprogramm-Bericht der EU. Daraus geht hervor, dass Tirol zwischen 2000 und 2006 von der EU 46,6 Millionen Euro an Förderungen erhalten hat. "Damit wurden 1204 Projekte gefördert, ein Investitionsvolumen von 210 Millionen Euro wurde ausgelöst", weiß LH Platter. Von 2007 bis 2015 gibt es weitere 140 Millionen Euro.
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