Angst vor Blackout:

Katastrophenvorsorge hinkt in Haushalten noch nach

Atomunfall, Stromausfall oder Unwetterkatastrophe - das sehen die Oberösterreicher laut einer IMAS-Umfrage im Auftrag des Zivilschutzverbandes als größte Gefahren an. Dabei glauben 90 Prozent, dass das Land Oberösterreich gut vorbereitet sei, privat ist es rund jeder Zweite.

„91 Prozent der Befragten meinen, dass ein Blackout, also ein langer Stromausfall, die Wirtschaft betreffe, nur 41 Prozent das Privatleben“, kennt IMAS-Chef Paul Eiselsberg die Daten. „Eine Fehleinschätzung“, urteilt Michael Hammer, Präsident des oö. Zivilschutzverbandes. Denn ohne Strom läuft auch daheim schnell nichts mehr.

Sieben Tage ohne Hilfe
„Das Bewusstsein über die Gefahren ist da, aber die Umsetzung in Taten, also die Bevorratung von Wasser, Lebensmitteln oder technischen Hilfsmitteln, hinkt hinterher“, sagt Vize-Präsident Alexander Nerat. Der Zivilschutz rät, dass man daheim sieben Tage ohne Hilfe von außen überstehen können soll.

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