06.11.2018 11:09 |

Tolle Endbilanz

Rad-WM: 600.000 Fans und nur 167 Rettungseinsätze!

Neun Tage lang dauerte die Rad-WM in Tirol, bei der zwölf Rennen durchgeführt wurden. Neun Tage, die zur großen Herausforderung auch für die Rettungskräfte wurden, die rund um die Uhr im Einsatz standen. Nun gibt es eine Bilanz: Es kam während der Rennen zu keinem einzigen medizinischen Notfall, abgesehen von einer erfolgreichen Lebensrettung nach einer Atemwegsverlegung bei einer Abendveranstaltung des Rahmenprogramms. Insgesamt wurden 167 Personen medizinisch versorgt - bei geschätzten 600.000 Zusehern und fast 1300 Athleten.

Federführend für die medizinische Versorgung waren das Landesinstitut für Sportmedizin - ISAG, die Tirol Kliniken und die UMIT in Hall in Tirol. Univ.-Prof. Wolfgang Schobersberger betont: „Insgesamt 167 Personen wurden während der Rad-WM medizinisch behandelt: Davon waren 20 Prozent Athleten aus 21 Ländern. Bei 55 Prozent handelte es sich um Zuschauer, bei 16 Prozent um Mitarbeiter der Rad-WM und bei sieben Prozent um die lokale Bevölkerung. Diese äußerst erfreuliche Bilanz verstärkt das Bild dieser für Tirol so erfolgreichen Sportgroßveranstaltung.“

8000 Einsatzstunden des Roten Kreuzes
Der Gesamtaufwand der medizinischen Versorgung während der Rad-WM beläuft sich beim Roten Kreuz Tirol auf rund 8000 Einsatzstunden im Ambulanzdienst. 193 Ambulanzfahrzeuge und 50 Notärzte standen zusätzlich im Einsatz. Dazu kommen über 4000 Stunden Vorhaltung für den Katastrophenfall sowie eine Erhöhung des Regelrettungsdienstes zur Sicherstellung der Versorgung der Tiroler Bevölkerung während der Weltmeisterschaft.

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