19.10.2018 10:41 |

Beschneiung & Lifte

26 Mio. Euro in Kärntens Skigebiete investiert

26 Millionen Euro - elf Millionen mehr als im Vorjahr - investieren Kärntens Seilbahnbetriebe in neue Aufstiegshilfen, in Komfortverbesserung und Schneegarantie. Davon profitieren jedoch nicht nur die Wintersportler. Die 55 Seilbahnunternehmen sichern auch 1100 Jobs und sorgen für regionale Wertschöpfung. Tageskarten für mehrere Skigebiete werden aber teurer.

Perfekte Tage im Schnee wollen die Seilbahnbetriebe zwischen Heiligenblut und Koralpe im kommenden Winter den Skifahrern und Snowboardern garantieren. Und dafür wird kräftig investiert! Das Nassfeld hat den Millennium-Express erneuert, neue Pistengeräte angeschafft und zehn Ladestationen für E-Autos geschaffen sowie Pisten gebaut.

Der Winter kann kommen: Neue Schneekanonen
Auf dem Katschberg wurde eine Achter-Gondelbahn von Salzburg aufs Aineck errichtet, und die Turrach investierte in ein Zentralgebäude sowie Schneekanonen. Ebenfalls neue Beschneiungsanlagen gibt es am Großgockner und auf der Gerlitzen. Und in Bad Kleinkirchheim gibt’s Qualitätsverbesserungen im Bereich der Pistenleitsysteme.

Winter 2019: Kärntens Skigebiete rüsten auf
Aber auch im Bodental steht eine neue Schneekanone - ebenso auf der Hochrindl und dem Dreiländereck. Auf der Simonhöhe wurden die Flutlichtanlage und der Snowpark erweitert - und in Weißbriach ein neuer Speicherteich errichtet. „Alles Investitionen in noch mehr Qualität“, erklärt Fachgruppen-Obmann Klaus Herzog: „Die Seilbahnen sind das Zugpferd Nummer eins für den Tourismus. Denn Kärnten ist ein Bergland, wo man auch baden kann.“

Doch für Dreiländereck-Chef Wolfgang Löscher kommen noch größere Investitionen auf die Branche zu. 150 bis 200 Millionen Euro seien in den kommenden zehn Jahren notwendig, um die in die Jahre gekommenen Anlagen zu erneuern und um im Wettbewerb mithalten zu können. Löscher: „Dazu wird auch die Unterstützung durch das Land Kärnten notwendig sein.“

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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