Nach 22 Jahren
USA heben Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf
Mit der Einladung an Ausländer mit HIV kann nun auch eine der nächsten Welt-Aidskonferenzen in den USA stattfinden. Das Treffen von HIV-Experten, Politikern und Aktivisten findet alle zwei Jahre statt und soll 2012 erstmals auf amerikanischem Boden ausgerichtet werden. "Im Kampf gegen die weltweite Aids-Pandemie sind wir weltweit führend, aber wir sind noch immer einer von nur einem Dutzend Staaten, der Menschen mit HIV die Einreise verwehrt", hatte Obama im Herbst bemängelt.
Das Besuchs- und Einwanderungsverbot war Ende der 1980er Jahre ausgesprochen worden, als etliche Länder Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Aids in ihrer Bevölkerung ergriffen. Die politischen Bemühungen, das Verbot aufzuheben, begannen bereits unter Obamas Vorgänger George W. Bush, der milliardenschwere Programme für den Kampf gegen Aids in Afrika aufgelegt hatte.
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