Dummer Alkolenker

Fahrer rammte Laterne, Auto blieb an Mast hängen

Niederösterreich
04.01.2010 16:19
Obwohl das neue Jahr eben erst begonnen hat, scheint der Preisträger der Kategorie "dümmster Alkolenker des Jahres" schon gefunden. Ein 38-Jähriger aus dem Mostviertel krachte in Wieselburg zunächst gegen eine Laterne. Sturzbetrunken wollte der Mann dann Fahrerflucht begehen, dies scheiterte. Weitere Pannen folgten.

Es war erst 16.45 Uhr, als der Techniker mit seinem Golf eine Straßenlaterne vor dem Einkaufszentrum rammte und umriss. Rasch wollte der Mostviertler das Weite suchen. 

Motor wieder anwerfen, Gang einlegen und ab die Post – so zumindest der Plan. Nur hatte sich die Leuchte im Pkw verkeilt, was der 38-Jährige nicht bemerkte. "Es kam nach dem Anstarten zu starker Rauchentwicklung", so ein Polizist. In der Folge trat dann noch Motoröl aus und verteilte sich auf der Fahrbahn. Eine Zeugin hatte inzwischen Exekutive sowie Feuerwehr alarmiert.

Betrunkener "lallte in einer Tour"
Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Lenker mit seinem Auto noch immer nicht von der Stelle gekommen. Er versuchte es aber nach wie vor. "Als der Mann endlich ausstieg, schwankte er beim Gehen und Stehen und lallte in einer Tour", beschreibt ein Helfer den Zustand des 38-Jährigen. Seinen Promillewert zu ermitteln, war gleich gar nicht möglich. Einen Alkotest am Unfallort verweigerte er, am Polizeiposten folgten dann mehrmalige erfolglose Versuche. Fazit: Führerschein weg, Anzeige erstattet.

von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung

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