Sa, 15. Dezember 2018

Besserung gelobt

10.10.2018 10:30

Oktober-Update für Windows 10 steht vor Rückkehr

Nachdem sich das jüngste Update für Windows 10 aufgrund gelöschter privater Dokumente zur Farce entwickelt und Microsoft die Notbremse gezogen hat, scheint der Softwarekonzern den Fehler gefunden zu haben. Eine neue Version ist in Arbeit und soll bald an die Nutzer verteilt werden. Windows-User, die Daten verloren haben, wünschen sich derweil mehr Unterstützung von Microsoft.

Wie das IT-Portal „Golem“ am Mittwoch berichtet, hat Microsoft die bereits im Juni über das hauseigene Betatester-Programm „Windows Insider“ eingegangenen Hinweise auf möglichen Datenverlust offenbar schlicht übersehen und das Update dann vergangene Woche trotzdem auf die Nutzer losgelassen.

Schwere gemeldeter Fehler soll nun erfasst werden
Damit das künftig nicht mehr passiert, will man Windows-Insider-Teilnehmern künftig die Möglichkeit geben, die Schwere der von ihnen gemeldeten Bugs zu kennzeichnen. So hofft man, besonders gravierende Probleme wie Datenverlust frühzeitig erkennen und angehen zu können.

Im konkreten Fall mit dem Oktober-Update hat der Datenverlust offenbar Windows-Nutzer getroffen, die eine Umleitung ihrer Standardordner auf eine andere Festplattenpartition oder ein anderes Laufwerk eingestellt hatten. Bei ihnen wurden im Zuge des Update-Prozesses Dokumente gelöscht.

Microsoft-Support offenbar nur bedingt hilfreich
Betroffenen verspricht Microsoft in einem offiziellen Blogeintrag Hilfe beim Wiederherstellen der Daten. In Europa scheint der deutschsprachige Microsoft-Support allerdings keine große Hilfe zu sein, heißt es in dem „Golem“-Bericht. Nutzer klagen, dass sie dort lediglich wenig hilfreiche Tipps bekämen - etwa, Windows neu zu installieren oder sich an einen professionellen Datenretter zu wenden und die daraus entstehenden Kosten selbst zu tragen.

Eine neue Version des Oktober-Updates, das unter anderem eine Smartphone-Fernsteuerung für Windows 10 und ein dunkles Interface für den Dateimanager mitbringen soll, ist indes bereits fertig und wird aktuell von Windows-Insidern getestet. Stoßen diese auf keine Probleme, könnte es schon bald an die breite Masse der Windows-User verteilt werden.

 krone.at
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