So, 21. Oktober 2018

28.000 wollen in City

09.10.2018 17:00

Linz muss beim Bau der Wohnungen in die Höhe gehen

Trotz historischem Höchststand von 115.000 Wohnungen bleibt die Nachfrage weiter riesengroß. Auch, weil 28.000 der 46.000 Wohnungssuchenden in Oberösterreich   nach Linz ziehen wollen! Mangels freier Flächen für neue Projekte ist die Stadt gezwungen, beim Bauen in die Höhe zu gehen. Das sorgt für Debatten!

Rund 3000 Wohnungen sind derzeit in Bau. Das mit Abstand größte Projekt ist der Bruckner Tower mit 354 neun Unterkünften. Mit 96 Metern wird das Gebäude bis auf den Terminal Tower alle anderen Häuser der Stadt überragen - siehe Grafik. Das sorgt für Diskussionen.

Zehn-Punkte-Programm bei Baubewilligung
„Die Hochhaus-Debatte ist beinahe zu einer Glaubensfrage geworden. Oftmals wird dabei in den Raum gestellt, dass   Linz in Hochausfragen willkürlich und ohne Plan agiere“, ärgert sich Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FPÖ). Er verweist auf das Zehn-Punkte-Programm für Hochhäuser.  „Damit ein Gebäude in Linz, von der Idee bis zum Vorliegen aller notwendigen Bewilligungen, verwirklicht werden kann, vergehen daher auch mehrere Jahre“, nennt Hein als Beispiel die sehr lange Planungsphase des Weinturms.

„Keine Alternativen!“
Auch SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger betont, dass an Hochhäusern kein Weg vorbeiführen kann: „Wir müssen wegen der großen Nachfrage neue Wohnungen schaffen, damit die Preise nicht explodieren. Wir sollen dabei aber darauf achten, dass wir keine Grünflächen verbauen. Also bleibt uns nur die Möglichkeit, in die Höhe zu bauen!“

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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