Er ist ein Mann der Tat und er will nicht zuerst versprechen und vielleicht umsetzen, sondern er setzt um. Das jedenfalls hat Hans Peter Doskozil bereits am Landesparteitag am 8. September versprochen und auch gehalten. So sorgt seine Offensive für mehr Bio in der Landwirtschaft bereits für heftigen Gesprächsstoff.
Es ist kaum einen Monat her, dass Hans Peter Doskozil vor rund 2100 Delegierten den Chefsessel in der SP Burgenland übernahm. Und, um das harmonische Verhältnis zu Landeshauptmann Hans Niessl zu unterstreichen, wurde dieser auch sogleich zum Ehrenvorsitzenden gemacht. Wie gut der neue Mann an der Parteispitze ankommt, zeigt auch eine Umfrage, bei der die Bürger gefragt wurden, wen sie denn in einer Direktwahl derzeit zum Landeschef küren würden. Johann Tschürtz musste sich in diesem Voting mit acht Prozent zufriedengeben, zwölf Prozent wollen VP-Chef Thomas Steiner an der Landesspitze sehen. Hans Peter Doskozil erhielt mit 48 Prozent deutlich mehr Zuspruch. 75 Prozent der Befragten haben außerdem eine „gute Meinung“ über den SP-Mandatar.
Neben dem Bio-Thema wird Doskozil sich in den nächsten Monaten für die Einführung eines Mindestlohnes von 1700 Euro einsetzen, und er will pflegenden Angehörigen mehr Hilfe zukommen lassen.
Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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