Doch Neonazi-Bezug?
Auschwitz-Raub sollte Geld für Anschläge bringen
Ein Sprecher des polizeilichen Geheimdienstes Säpö nahm am Mittwoch zwar nicht direkt zu den Pressemeldungen Stellung, betonte aber, dass es Hinweise zu geplanten Anschlägen von Neonazis auf den schwedischen Reichstag, das Außenministerium und die Wohnung des Ministerpräsidenten gäbe.
Die Zeitung "Aftonbladet" hatte zuvor berichtet, dass die Rechtsradikalen ihre Attentate unter anderem mit dem Verkauf des Auschwitz-Schriftzuges finanzieren wollten. Auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen Polens (TVP1) berichtete am Dienstagabend, dass hinter dem Diebstahl schwedische Neonazis stünden. Justizminister Krzysztof Kwiatkowski bestätigte, die Ermittlungen hätten eine "breitere Dimension" als zunächst angenommen.
Zynisches Symbol für Gräueltaten
Der stählerne Schriftzug "Arbeit macht frei", der über den Einfahrten zahlreicher deutscher Konzentrationslager angebracht war, gilt als zynisches Symbol für die Gräueltaten der Nazis, die Millionen Menschen ermordeten. Im KZ Auschwitz und dem benachbarten Vernichtungslager Birkenau im besetzten Polen haben die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mindestens 1,1 Millionen Menschen ermordet. Die meisten Opfer waren Juden.
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