Anwalt prescht vor

Zuschüttung des Horror-Kellers in Amstetten geplant

Niederösterreich
29.12.2009 14:51
Der Keller jenes Hauses in Amstetten, in dem Josef F. seine Tochter 24 Jahre eingesperrt hat, könnte zugeschüttet werden. Laut einem Medienbericht steht im Raum, das Verlies zur Verwertung der Liegenschaft für eine weitere Nutzung unbrauchbar zu machen.

"Ich gehe davon aus, dass durch ein Verschütten oder Unbrauchbarmachen des Kellers dem Käufer eine Nutzbarmachung nicht ermöglicht wird", erklärte Masseverwalter Walter Anzböck gegenüber dem ORF.

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Eine Alternative wären Auflagen für einen eventuellen Käufer, was aber schwierig durchzusetzen wäre. Eine öffentliche Nutzung mit Führungen etc. werde aber auf jeden Fall verhindert werden. 

Der Inzest-Fall von Amstetten war Ende April 2008 bekanntgeworden und hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Josef F. wurde im März 2009 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verurteilt.

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