Harter Kampf belohnt

Nach Jahren des Leids zurück in der Berufswelt

Ein furchtbares Schicksal hat den Innviertler Peter Brückl (39) vor mehr als zwei Jahren ereilt. Ihn rammte ein Auto, als er Sohn Maxi am Kindersitz festschnallen wollte: Schädelbruch, wochenlange Lebensgefahr, halbseitige Lähmung. Sein Dienstgeber hält aber weiter zu ihm - ab Montag wird er wieder stundenweise arbeiten.

Die 33 Monate seit dem Unfall waren für Peter Brückl aus Andorf (39) eine Mischung aus heftigen Schmerzen, intensiver Willensanstrengung, Hoffnung und Rückschlägen. Er schwebte mit einem offenen Schädelbruch wochenlang in Lebensgefahr, saß ein halbes Jahr im Rollstuhl und war später auf einen Rollator angewiesen.

Körper halbseitig gelähmt
Nach dem Aufwachen aus dem Koma war sein Körper halbseitig gelähmt - sodass Brückl unter anderem auch wieder schreiben lernen musste. Nach mehreren Operationen und vier längeren Reha-Aufenthalten kann er nach fast drei Jahren ab Montag endlich auch beruflich wieder tätig werden. Und zwar für seinen alten Dienstgeber Energie AG.

„Ich musste mir in der ganzen Zeit nie Sorgen machen, dass ich den Arbeitsplatz verliere. Es hat immer geheißen: ,Melde dich einfach, sobald du dich wieder einigermaßen fit fühlst’“, erzählt Brückl gerührt.

Harter Kampf zurück
Da es sein Gesundheitszustand noch nicht zulässt, wieder als Disponent bei der Energie AG Umwelt Service am Standort Wels zu arbeiten, wird er vorerst nur stundenweise von zu Hause aus tätig sein. Den Kontakt zu Arbeitskollegen hat er nie verloren. „Für den Heilungsverlauf war das enorm wichtig.“

Ehefrau Barbara und Sohn Maxi (7) unterstützen den 39-Jährigen beim Kampf zurück nach Kräften. „Der Bub musste nach meinem Unfall psychologisch behandelt werden, er hat aber alles gut verarbeitet.“

Große Dankbarkeit
Auf Reha hat Brückl immer wieder Leute kennen gelernt, denen nach Unfällen gekündigt wurde. „Ich kann nur Danke sagen, dass man weiter auf mich baut.“

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Mittwoch, 14. April 2021
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