Ein Angelausflug bei Channel Island nahe Darwin hat für ein australisches Ehepaar im Krankenhaus geendet. Denn der Fisch verfing sich nicht am Haken, sondern sprang aus dem Wasser und schlitzte der Frau die Kehle auf. Ihre Stimmbänder wurden zwar verletzt, doch es hätte weitaus schlimmer kommen können.
Belinda Bingham und ihr Ehemann waren am Montag vergangener Woche mit dem Boot unterwegs. Während der Mann gerade damit beschäftig war, Köder an den Angeln anzubringen, sprang eine etwa zehn Kilogramm schwere und einen Meter lange Makrele aus dem Wasser und traf die Frau am Hals.
„Überall war Blut“
„Ich saß gerade mit dem Rücken zu meiner Frau und hörte sie nur schreien. Als ich mich umdrehte, lag sie am Boden und überall war Blut. Belinda drückte die Hand auf ihre Kehle, doch das Blut floss an ihr hinunter“, so der geschockte Ehemann gegenüber australischen Medien.
Stimmbänder verletzt, wichtige Blutgefäße verschont
Die Eheleute alarmierten umgehend die Rettung und Belinda wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte bemerkten zwar eine Verletzung an den Stimmbändern, doch glücklicherweise blieb die Schilddrüse unverletzt, auch wichtige Blutgefäße wurden verschont.
Tiefe Narbe und Schmerzen in der Brust
Nach einer Woche im Krankenhaus konnte Belinda Bingham nun in häusliche Pflege entlassen werden. Neben der tiefen Narbe an ihrem Hals hat sie auch noch mit Schmerzen in der Brust zu kämpfen - denn die „Attacke“ des Fisches habe sich angefühlt wie ein Peitschenhieb, so die Australierin.
Makrele wird nicht gegessen
Die Makrele hat den Angriff übrigens nicht überlebt, sie blieb reglos am Boot liegen. Doch verspeisen wollte das Ehepaar den Fisch nicht: „Der ist ein bisschen zu lange am Boot gelegen“, so die scherzhafte Bemerkung des Paares.










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