Mi, 12. Dezember 2018

Prozess vertagt

25.09.2018 07:50

Justiz von Lehrerin (48) zwei Jahre genarrt

Sie ist Lehrerin, glaubt aber offensichtlich nicht an den Staat! Nachdem die Unterländerin (48) im Juli 2016 durch Wegstoßen einer Polizistin eine Hausdurchsuchung zu verhindern versucht haben soll, gelang es, dass die Frau gestern nach neun vergeblichen Versuchen auf der Anklagebank Platz nahm. Vertagt!

Fast eine akademische Viertelstunde ließ die Pädagogin Richter Josef Geisler warten. Schließlich verspürte sie ein dringendes Bedürfnis. Doch auf die paar Minuten kam es nicht an. Schließlich wartete der Richter bereits zwei Jahre darauf, dass die 48-Jährige vor ihm Platz nimmt.

U-Haft war notwendig
Neun Versuche, sie zur Prozessteilnahme zu bewegen, waren vergeblich. Entweder erkrankte die Angeklagte kurz vor den Terminen oder sie ließ das Gericht wissen, dass sie sich ohnehin „außerhalb des juristischen Wirkungsbereiches“ befinde. Der Justiz blieb nichts anderes übrig, als die Frau in U-Haft zu stecken.

„Ich bin unschuldig“
Doch warum ist die Lehrerin überhaupt angeklagt? Die 48-Jährige soll versucht haben, Polizisten nicht in ihre Wohnung zu lassen. Die Beamten waren auf der Suche nach Waffen ihres Bekannten. „Ich bin unschuldig“, erklärt die Frau. Nun wird versucht, den Bekannten als Zeuge vor Gericht zu bringen. Es bleibt also spannend.

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