Noch vor neun Monaten hatten nur 18 Prozent der Burgenländer an einen Aufschwung der Wirtschaft geglaubt, wie das Marktforschungsunternehmen GfK berichtet. Ein Fünftel erwartete gleichbleibende Verhältnisse, beachtliche 60 Prozent der Befragten rechneten laut der Studie sogar mit einer Verschlechterung. Die Einstellung der Bevölkerung hat sich seither stark gewandelt.
Immer mehr Optimisten
Immerhin sehen nun doppelt so viele wie zuvor, also 36 Prozent, optimistisch in die wirtschaftliche Zukunft. Indes hat sich die Zahl der Pessimisten auf 28 Prozent halbiert. "38 Prozent rechnen bereits mit einem Ende der Krise innerhalb der nächsten 12 Monate. 34 Prozent meinen, die Flaute werde noch länger anhalten", heißt es. Befürchtet wird aber unabhängig davon eine Zunahme der Arbeitslosigkeit.
Entgegen dem österreichweiten Trend ist die Zahl der Firmenpleiten im Vergleich zu 2008 heuer im Burgenland übrigens leicht gesunken. Knapp 200 Betriebe mussten Konkurs anmelden, so die Statistik. Für 2010 prognostiziert der Kreditschutzverband jedoch einen Zuwachs: "Dann werden die Folgen der Krise erst so richtig spürbar sein."
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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