
Spektakulärer Erfolg im Kampf gegen die polnische Automafia! Zwei Ostbanden stahlen in Wien 130 Pkw im Wert von 2,1 Millionen Euro, ließen sie dann in der Heimat in einer Höhle ausschlachten und an Hehler weiterverkaufen. Für ihre Coups nutzten sie die neueste Technik. 15 Verdächtige wurden festgenommen.
Seit 2017 häuften sich vor allem in Wien die Diebstähle von Autos der Marken Ford, Toyota, Mazda und Audi. Die Polizei kam zwei polnischen Gruppen auf die Spur, die unabhängig voneinander für 130 Diebstähle mit einer Schadenssumme von 2,1 Millionen Euro verantwortlich sind.
Dabei „arbeiteten“ die Automarder äußerst professionell: Sie verwendeten Funkunterbrecher, programmierten Navigationssysteme und Speicherkarten, um die Autos steuern zu können. Treffpunkt war häufig ein Hotel nahe dem Auhof Center in Penzing. Nach den Coups ging es mit dem Diebesgut direkt nach Polen, wo die Karossen in einer Höhle im Wald ausgeschlachtet und die Teile an Hehler verkauft wurden.
Der Großteil der gestohlenen Autos war dadurch nicht mehr auffindbar, einige Pkw konnten aber wieder ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden.
Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung











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