Jasmin Ouschan musste trotz zweimal EM-Gold und WM-Bronze nach drei Siegen in Serie diesmal Michaela Taupe vorbeirudern lassen. Nachdem sie zuletzt zweimal hinter Ouschan Zweite war, gab’s diesmal für WM-Bronze im olympischen Zweier und einen siebenten WM-Platz im Einer endlich den Titel. „Ich hab mich wirklich irrsinnig gefreut“, strahlte Frau Kooperal, die brav im Bundesheer-Kostüm („ich fühl mich ein bisschen wie eine Stewardess“) erschien. Schon am 26. Dezember beginnt mit einem Langlaufcamp in Obertraun wieder das Training für die mit knapp 35 Jahren bisher älteste Sportlerin des Jahres.
Snowboarder am Thron
Letzten Winter hatte er sein Comeback als Siegläufer gefeiert, als er nach zwei Jahren Pause im Snowboard-Weltcup wieder ein Rennen und am Ende auch die Gesamtwertung gewann. Nun ist Snowboard-Legende Sigi Grabner auch auf den Thron des Sportlers des Jahres zurückgekehrt.
Zum zweiten Mal nach 2003, als er für seinen WM-Titel geehrt wurde, steht der knapp 35-Jährige wieder ganz oben. Etwas wackelig allerdings, denn der dick geschwollene Knöchel nach dem Sturz in Telluride (USA) bräuchte eigentlich noch Krücken. „Aber schaut blöd aus auf Fotos“, scherzt Sigi. Vorerst winkt wegen der Therapie der erste Weihnachts-Urlaub seit Jahren, den Grabner wieder einmal statt in Andora, daheim in Kärnten verbringen kann.
Jüngste Sportlerin ausgezeichnet
Bei den Behindertensportlern stand mit der 14-jährigen Gehörlosen-Skifahrerin Kristina Köck die bislang jüngste Sportlerin am Podest.
von Gernot Kurz ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at
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