Minus 23,3 Grad in Weitensfeld, minus 24,4 Grad in St. Jakob in Osttirol: Die eisigen Temperaturen machten vor allem den Autofahrern zu schaffen. "Am öftesten mussten wir ausrücken, weil wegen der Kälte Autobatterien streiken – es sind sogar einige Motoren eingefroren", erzählt Oliver Weber, technischer Leiter des ÖAMTC-Kärnten. Die "gelben Engel" und der ARBÖ zählen gemeinsam bis zu 1.000 Einsätze pro Tag.
Im Dauereinsatz standen auch die Mitarbeiter der Bundesbahnen: Trotz eingebauter Heizungen, „verklebte“ der trockene Schnee in Verbindung mit der extremen Kälte einige Weichen. „Es kam punktuell zu Verzögerungen“, erklärt ÖBB-Sprecher Christoph Posch.
Als „dramatisch“ bezeichnet er hingegen die Verkehrsbedingungen auf der Südautobahn: ein paar Zentimeter Neuschnee bereiteten vor allem jenen italienischen Autolenkern, die mit Sommerreifen unterwegs waren, große Probleme. Beim Busverkehr kam es dadurch zu stundenlangen Verzögerungen.
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In einen "Eislaufplatz" verwandelt hat sich am Montag die Ferndorfer Landesstraße in Weißenstein. Weil nach einem Wasserrohrbruch das augetretene Wasser sofort gefroren war, musste die Straße gesperrt werden. Bei Twimberg trat die Lavant wegen eines Eisstaus über die Ufer, auf der Packer Straße bildete sich binnen Minuten eine zentimeterdicken Eisschicht.
Während auf vielen Flughäfen Europas das Chaos ausbrach, blieben in Klagenfurt alle Flüge im Zeitplan. „Wir mussten zwar die Flugzeuge enteisen – es hat aber alles gut funktioniert“, so Sprecherin Marion Pichler.
von Thomas Leitner und Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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