Fr, 21. September 2018

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12.09.2018 06:05

Seit 3 Jahren fehlt von 2 Mühlviertlern jede Spur

Auch eine 10.000-Euro-Prämie brachte keinen Hinweis, keine einzige neue Spur - seit dem 12. September 2015 sind zwei Mühlviertler Freunde wie vom Erdboden verschluckt. Ein Rätsel, das wohl nur „Kommissar Zufall“ lösen wird können.

Maximilian Baumgartner aus Zwettl an der Rodl und Andreas Leitner (beide 27) verschwanden in der Nacht auf den 12. September, waren wahrscheinlich mit einem uralten Citroen nach Tschechien gefahren. Dort versickert die Spur, angeblich wurden sie von einem Zeugen gegen 4 Uhr früh im Grenzort Vyssi Brod (Hohenfurt) gesehen.

Noch immer kein Hinweis
Das Landeskriminalamt setzte alle Hebel in Bewegung, um die beiden spurlos verschwundenen Freunde zu finden, blieb aber erfolglos. Auch Monika, die Schwester von Maximilian Baumgartner, fahndete mit selbst angefertigten Plakaten und per Facebook nach dem abgängigen Bruder. Das „Cold Case“-Team des Bundeskriminalamts lobte zuletzt im Frühjahr sogar 10.000 Euro Prämie aus, doch es kam kein einziger Hinweis.

Zwei mögliche Varianten
„Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Varianten. Entweder sind die beiden damals der Gauner-Mafia im Grenzgebiet ins Gehege gekommen. Oder, das ist wahrscheinlicher, sie hatten einen Unfall, der unentdeckt blieb“, meint Personenfahnder Thomas Löfler vom Landeskriminalamt Oberösterreich. In Niederösterreich wurde zum Beispiel im Vorjahr ein Vermisster nach zehn Jahren entdeckt: Seine Leiche befand sich in einem versunkenen Auto in einem Fischteich.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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