Di, 18. September 2018

Linzer Südbahnhofmarkt

08.09.2018 15:00

Sicherheitskonferenz soll Maßnahmenpaket bringen

Nicht nur weil die Ferien enden und viele Schüler aus den benachbarten Schulen ab nächster Woche wieder täglich außerhalb des Unterrichts über den Südbahnhofmarkt schlendern werden, herrscht wegen der Situation mit Alkohol- und Drogenkranken Handlungsbedarf - in Kürze tagt diesbezüglich eine Sicherheitskonferenz.

Es muss etwas passieren, darüber sind sich alle Beteiligten einig. Die Kojenbetreiber und Standler hoffen aber, dass die Politik endlich auf die Tube drückt. Was sich die Linzer Stadtgranden auch auf die Fahnen heften wollen, wenngleich FP-Sicherheitsreferent Detlef Wimmer festhält: „Wir wollen nur Schritte versprechen, die wir rechtlich auch umsetzen können.“ Ein Seitenhieb in Richtung VP-Stadtvize Bernhard Baier, der zuletzt von einem generellen, nur schwer umsetzbaren Alkoholverbot sprach.

Sicherheitskonferenz noch vor Gemeinderat
Weil am Südbahnhofmarkt auch strafrechtliche Delikte und Drogenkonsum im Fokus stehen, will Wimmer ein Gesamtmaßnahmenpaket erarbeiten. Noch vor der Gemeinderatssitzung am 20. September wird es eine Sicherheitskonferenz geben, wo mit Einbindung von Experten dieses geschnürt werden soll.

Ein Gesamtpaket
„Alle Experten sollen ab der Konferenz an einem Strang ziehen. Monatlich nur eine neue Verbotsdebatte bringt wenig. Wir wollen ein Gesamtpaket aus Kontrolle, Betreuung und Sozialarbeit. Wichtig ist: Suchtkranke gehören behandelt und Drogenhändler eingesperrt oder des Landes verwiesen“, so Wimmer.

 krone.at
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