Richtiges Verhalten

Sechs Tipps, die vor einem Kuhangriff schützen

Nach der Attacke eines Kalbes am Gosauer Panoramaweg geht es einer 71-jährigen Wienerin den Umständen entsprechend gut. Laut den Ärzten im LKH Bad Ischl müssen aber ihre Schulter- und Hüftverletzungen operativ versorgt werden. Die „Krone“ hat sechs Tipps, wie gefährliche Kuhbegegnungen minimiert werden können.

Laut Statistiken sterben mehr Menschen bei Kuhangriffen, als bei Haiattacken. Daher sollten im Umfang auch gewisse Verhaltensregeln beachtet werden.

Hunde straff anleinen
Wer mit Hunden unterwegs ist, sollte sie vor Betreten der Kuhweide straff anleinen und die Herde dann großräumig umgehen.

Bei Angriffen ableinen
Greifen Rinder an, Hunde sofort ableinen. Während ihm die Kühe nachjagen, können Menschen sich in Sicherheit bringen.

Rinder nicht streicheln oder füttern
Mit bis zu 400 Kilo Körpergewicht verfügen Kühe über Kräfte, die in bewegtem Zustand für Menschen lebensgefährlich sein können, selbst wenn das Tier nicht in Rage ist. Kälbchen keinesfalls streicheln - die Muttertiere haben einen äußerst starken Schutzinstinkt.

Vom Fahrrad steigen
Kühe sehen unscharf und erkennen nicht genau, wer oder was auf sie zukommt. Sie erschrecken oft über Fahrradfahrer. In der Herde kann das Panikreaktionen auslösen. Biker sollten vom Rad steigen oder zumindest ihre Geschwindigkeit drosseln, wenn sie sich nähern.

Was im Notfall tun?
Greifen Kühe an und weder Fluchtweg noch Zaun ist in Sicht, sollte man dem Rind Angst einzujagen. Laute Geräusche machen, sich vor dem Tier aufbäumen und es mit einem Stock verjagen. Mit etwas Glück dreht sich die Kuh verwirrt um und sucht das Weite.

Gefährdung erkennen
Senkt eine Kuh den Kopf, schnauft und scharrt mit den Hufen, ist die Gefahr eines Angriffs groß. Unbedingt ernst nehmen und aus der Gefahrenzone begeben.

Jürgen Pachner/ Kronen Zeitung

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