Do, 15. November 2018

Schüsse gab es öfter:

03.09.2018 06:00

Etliche Fälle von Waffen und Verboten gegen Kinder

Schusswaffen, Messer, Lärmschutzwände, Spielverbot. Kinder und Jugendliche schaffen Lärmpegel bis zu 90 Dezibel und liegen damit nur knapp unter Helikopterlärm. In Linz ließ das einen 50-jährigen Mieter durchdrehen, er griff - wie berichtet - zu einem Luftdruckgewehr, ist damit in OÖ kein Einzelfall.

Bei einer IMAS-Umfrage im Jahr 2011 lehnten stolze 71 Prozent der Oberösterreicher rechtliche Maßnahmen gegen Kinderlärm ab, 36 Prozent wollten das aber. Im Kampf gegen Spielplatzradau gab es in OÖ schon unglaubliche Methoden:

* Bei einer Wohnanlage in Haid/Ansfelden mussten Securities Kinder vertreiben.

* In Linz forderten Mieter eine Lärmschutzwand bei einem Kinderspielplatz, in Wels eine 50.000-€-Wand zu einem Kindergarten.

* Ebenfalls in Linz klagte 2015 ein Dom-Glockenrebell auch gegen den Lärm eines Jugendzentrums.

* Im Bad Ischler Parkbad bedrohte ein 77-Jähriger Kinder mit einem Messer, weil sie ihm zu laut waren.

* In Linz-Neue Heimat verbot eine Wohnungsgenossenschaft Jugendlichen das Fußballspielen im Hof.

* In Linz bedrohte im Vorjahr ein 61-Jähriger laute Kinder mit einer Pistole.

Wenn Kleine zu laut lachen (Kommentar von Johann Haginger)
Sind Kinder, die sich beim Spielen laut zurufen, die vor Vergnügen lachen, eine „unzumutbare Lärmbelästigung“? Es gibt immer wieder Mitbürger, die das offenbar so sehen.

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Die einen „schichteln“, müssen schlafen, wenn andere aktiv sind. Vor allem ältere Menschen suchen oft die Ruhe, während der Nachwuchs sich austoben will - und soll. Denn Bewegung ist wichtig, aber halt leider nicht immer geräuschlos.

Wenn vorm Fenster Kinder zu laut lachen, sollte man daran denken, dass man selber ja auch einmal ein Kind war. Und vielleicht mit den Kleinen mitlachen.

 krone.at
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