Di, 20. November 2018

Tirol/Vorarlberg

01.09.2018 21:06

Brand in Arlbergtunnel: Großübung mit 350 Helfern

Es war eine der größten Einsatzübungen der vergangenen Jahre, die Samstag im Bahn- und Straßentunnel am Arlberg stattfand. 350 Teilnehmende aus zwei Bundesländern übten für den Ernstfall. Die Übungsannahme lautete Brand im Straßentunnel.

Ein Brand im Straßentunnel mit starker Rauchentwicklung samt Versorgung von Verletzten bis hin zur Evakuierung - so lautete das Szenario, das gestern am Arlberg 350 Helfer beschäftigte.  Erstmalig wurde die Evakuierung über den Bahntunnel mit Bussen, die auf der sogenannten „festen Fahrbahn“ (Gleistrageplatten aus Stahlbeton) der Schienenstrecke fahren, geübt.

Die Feuerwehren aus Landeck, Flirsch, Schnann, Pettneu, St. Anton (alle Tirol) bzw. aus Klösterle, Stuben, Dalaas, Wald, Braz und Bludenz (alle Vorarlberg) sowie das Rote Kreuz aus Landeck und Bludenz nahmen zusammen mit der ÖBB-Betriebsfeuerwehr und dem K-Zug Rankweil an der Übung teil. „Die Leistung der Einsatzkräfte - von Feuerwehr bis Rotes Kreuz - ist unschätzbar wichtig. Wir hoffen, dass derartige Vorfälle nie eintreten werden, wollen aber dafür möglichst optimal gerüstet sein“, zollten die beiden Bezirkshauptmänner  Johannes Nöbl (Bludenz) und Markus Maaß (Landeck) den Teilnehmern Respekt. 

"Solche Übungen sind ein absolutes Muss. Gerade im längsten Straßentunnel Österreichs hat Sicherheit Vorrang. Wir haben heute sämtliche Sicherheitseinrichtungen, in die wir erst vor einigen Jahren über 150 Millionen Euro investiert haben, auf den Prüfstand gestellt“, zog ASFINAG-Geschäftsführer Stefan Siegele am Abend eine positive Bilanz.

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