Fr, 21. September 2018

Klaudia Blasl:

02.09.2018 10:00

In der Gift-Küche der steirischen Krimiautorin

Pflanzen können heilende Wirkung haben. Doch nur wenige Bissen vom falschen Kräutl können auch fatal enden, wie die steirische Autorin Klaudia Blasl nur allzu gut weiß. Nach einem Kriminalroman voller Giftmorde hat sie nun ein Buch über „111 tödliche Pflanzen“ geschrieben.

„Für meinen letzten Krimi habe ich nach Giftmorden recherchiert und konnte nicht aufhören“, schmunzelt Klaudia Blasl. Fündig wurde die gebürtige Mautnerin, die nunmehr im Südburgenland lebt, nicht nur bei pflanzlichen Exoten, sondern auch im eigenen Garten: „Die Wurzeln der Seerosen zum Beispiel sind eines der ältesten Mittel, um einen Brunnen zu vergiften“, so Blasl.

Tödliche Apfelkerne
Und auch wer ausreichend Apfelkerne in sein Müsli schrotet, wird wenig später um sein Leben kämpfen: „Durch das Zerstampfen werden Stoffe freigesetzt, die der Körper zu Blausäure umwandelt“, weiß Blasl.

Blasl versteht ihr Buch nicht nur als humorvollen Streifzug durch die kriminologische Pflanzenwelt, sondern will auch aufklären: „Das Wissen über Heilkräuter ist weit verbreitet, aber welch fatalen Wirkungen auf Mensch und Tier manche Gewächse in unserem Garten oder auf unseren Wiesen haben können, wissen heute nur noch wenige.“

Christoph Hartner
Christoph Hartner

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