Hat er am Ende doch recht behalten. Grödig-Betreuer Messner hatte vor dem Gang seines Teams nach Bischofshofen tief gestapelt. Und tatsächlich musste sich „David“ dem BSK-„Goliath“ geschlagen geben. St. Johann-Coach Lottermoser ist vor dem Duell mit „Lieblingsgegner“ Kufstein indes sauer. Die Terminansetzung im Cup schlug dem Pongauer auf die Leber.
Bisher konnte Bischofshofen in der Westliga nur daheim anschreiben. Gestern gelang das auch gegen Grödig, siegte man dank der Treffer von Schilchegger (Schlenzer) und Pielorz (Kopf) mit 2:1. Während Coach Heissl den Kopf über den „David“-Sager schüttelte, nahm es BSK-Boss Reiter locker, meinte launig: „Grödig-Manager Haas und ich kommunizieren ganz offen. Wir liegen in allen Belangen unfassbar weit hinten. Da freut mich das Kompliment, müssen sie ja wahnsinnig viel von uns halten.“
Seekirchen verlor indes 0:1 in Reichenau, weil Milenkovic einen Heber an die Stange zum Goldtor abstaubte. In sechs Duellen davor hatte es erst einen Punkt fürs Auswärtsteam gegeben. Diese Serie setzte sich gestern fort. „Wir sind mit dem Kunstrasen nicht zurecht gekommen“, gab Gästecoach Schriebl zu.
„Uhren ticken in Salzburg anders“
Die noch ungeschlagenen St. Johanner treffen heute auswärts auf „Lieblingsgegner“ Kufstein. Zwar ging die letzte Partie verloren, in den zehn Duellen davor fiel man aber nie um. Coach Lottermoser sieht die Kufsteiner trotzdem im Vorteil. „Wir mussten am Mittwoch Cup spielen, Kufstein durfte schon am Dienstag ran“, ärgerte er sich. „So haben sie einen Tag mehr Zeit zum Erholen. Schade, dass in Salzburg die Uhren anders ticken, es keine einheitliche Regelung gibt.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.