RLB OÖ bessert nach

Rahmen für Online-Direktkredit steigt auf 30.000 €

Digitalisierung, Start-ups, Künstliche Intelligenz - wer Heinrich Schaller zuhört, spürt das Zukunftsdenken, das in der Raiffeisenlandesbank OÖ regiert. „Es geht nicht darum, dass Kunden von Robotern beraten werden sollen, aber wir wollen Dinge vereinfachen“, sagt der Generaldirektor des Geldinstituts, das im ersten Halbjahr einen Gewinn vor Steuern von 196,8 Millionen Euro erzielte.

„Wir werden den Wachstumskurs fortsetzen, den wir eingeschlagen haben“, betonte Heinrich Schaller, als der Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ gestern das Halbjahres-Ergebnis präsentierte. Bei den Finanzierungen und Spareinlagen gab’s Zuwächse, 538 neue Firmenkunden wurden gewonnen. Schaller sprach aber auch über . . .

. . . Firmenbeteiligungen: „Wir werden immer öfter angefragt, wenn es Nachfolgethemen gibt - vor allem von kleineren und mittleren Unternehmen.“
. . . moderne Technologien: „Neben der Kooperation mit Universitäten arbeiten wir sehr intensiv mit startup300 zusammen. Wir haben auch eine eigene Denkwerkstatt eingerichtet. Gerade bei Standard-Geschäftsstellen kann Künstliche Intelligenz unterstützen, zum Beispiel durch automatische Empfehlungen, die die Kunden dann im persönlichen Gespräch mit unseren Mitarbeitern vertiefen können.“
. . . Online-Direktkredit: „Seit Februar bieten wir ihn mit einer Summe von bis zu 4000 Euro an. Rund 280 Kunden nahmen das in Anspruch. Bis Jahresende wird der Rahmen auf 30.000 Euro angehoben werden.“
. . . Bürokratie: “Die Verwaltungsaufwendungen sind gestiegen. Das ist nötig, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen, die weiter nach oben geschraubt werden. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es hier zu einer Umkehr kommt."

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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