"Mit der umfangreichen Qualitätskontrolle übernehmen wir eine Vorreiterrolle in Österreich", erklärt Sobotka. Denn nur in den 27 blau-gelben Spitälern werden künftig die Ergebnisse der Behandlungen sowie die Zufriedenheit mit Pflege und Versorgung nach mehr als 90 international anerkannten Kriterien überprüft.
"Konkret kann nun per Knopfdruck festgestellt werden, in welchen Häusern es bei gewissen Operationen häufig zu Komplikationen gekommen ist", sagt Robert Griessner, der medizinische Chef der Klinikenholding.
System zeigt, wo die besten Fachleute sind
Der Vorteil für Ärzte und Patienten: "In Zukunft können sie rasch feststellen, wo die besten Fachleute für bestimmte Eingriffe oder Therapien zu finden sind." Unter die Lupe genommen werden vorerst wichtige Stationen von Chirurgie über Innere Medizin und Orthopädie bis hin zur Geburtshilfe.
Sobotka betont: "Unsere Spitäler messen sich ab sofort mit Spitzenkliniken in der Schweiz und Deutschland, wo dieses Kontrollsystem bereits im Einsatz ist."
von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
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