Mi, 19. September 2018

Mehr Sicherheit?

23.08.2018 23:15

Diese Verkehrsmaßnahme sorgt für Diskussionen

Für heftige Diskussionen sorgt eine Verkehrsmaßnahme des Landes im Bezirk Feldkirchen: Mit drei markanten Einmündungen sollen Autofahrer auf der Landesstraße im Bleistätter Moor eingebremst werden, um Fußgänger und Radfahrer zu schützen. In der Bevölkerung fürchtet man jedoch mehr Unfälle.

Im Internet überschlagen sich die Wortmeldungen von Autofahrern zu den drei Einmündungen, die in dieser Woche auf der „Bolzerstrecke“ im Moor eingerichtet wurden.

Beim Land ist man um sachliche Aufklärung bemüht. „Es ist natürlich eine sehr markante Maßnahme, aber wir haben reagieren müssen, da im Bereich des Moors viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind, was ja grundsätzlich sehr positiv ist. Zusätzlich haben wir das Tempolimit von 100 auf 70 reduziert“, so Volker Bidmon von der Straßenbauabteilung des Landes.

Ursprünglich habe das Land die Errichtung eines Geh- und Radwegs geplant gehabt. „Das ist aber nicht möglich, da die Straße wegen des Moors nicht verbreitert werden kann.“

Zu den Befürchtungen von Anrainern, dass gerade die Einmündungen vermehrt zu Unfällen führen könnten, erklärt Bidmon: „In erster Linie steht der Schutz der Fußgänger und Radfahrer im Vordergrund. Sie sind das schwächste Glied im Straßenverkehr.“

Überdies habe man mit Einmündungen in Kärnten stets positive Erfahrungen gemacht. In den nächsten Tagen sollen die Bodenmarkierungen noch verbessert werden.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

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