Linz AG springt ab

“Linzer Auge” nach zahlreichen Pleiten bald richtig pleite

Oberösterreich
12.12.2009 14:20
Jetzt sitzt das blinde "Linzer Auge" auch finanziell bald komplett am Trockenen. "Der Vertrag wurde nicht erfüllt, also warum sollten wir zahlen?" Mit der Energie AG hat sich nun der erste Sponsor vom Pannen-Projekt distanziert.

Die Sponsoren hatten bereits die Rute ins Fenster gestellt, nun springt der erste Geldgeber wirklich ab. Auch die anderen Sponsoren sind offenbar nicht mehr gewillt, das Pleiten-"Auge" zu finanzieren.

Walter Putschögl, kaufmännischer Leiter von Linz09, sagt: "Was haben wir von der Plattform? Nichts!" Wobei er offiziell – noch – keinen Rückzug bestätigen will. Wie auch Raiffeisen-Sprecher Harald Wetzelsberger, der aber zugibt: "Das Image ist alles andere als positiv." 

Mehr als nur ein blaues Auge
Im Klartext: Die Architektenkammer bleibt auf den 300.000 Euro für das blinde "Auge" sitzen. Dazu kommen Zusatzkosten für den Gutachter, der (wie berichtet) die Ursache finden soll, warum sich das selbsternannte Wahrzeichen nicht dreht.

Und die Energie AG überlegt sogar, die überwiesenen Gelder zurückzufordern.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Oberösterreich
12.12.2009 14:20
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung