Mo, 24. September 2018

Im Mühlviertel:

14.08.2018 07:15

Zwei Brände durch nächtliche Blitzeinschläge

Zwei Brände durch Blitzeinschläge, 28 Einsätze wegen Sturmschäden und eine Personenrettung am Traunsee: Das ist die Bilanz der Unwetternacht in Oberösterreich.

Um 18.47 Uhr wurde der erste Sturmschaden aus Braunau gemeldet, ab dann ging´s dahin. Meist handelte es sich bei den Einsätzen laut Landesfeuerwehrkommando aber nur um umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten.

Personenrettung aus dem Traunsee
Um 19.13 Uhr mussten Wasserretter in Traunkirchen ausrücken, um einem Ruderer zu helfen, der es im Sturm nicht mehr aus eigener Kraft zurück ans rettende Ufer geschafft hatte.

Erster Blitzbrand in Leopoldschlag
Der erste Brand durch Blitzeinschläge wurde um 21.51 Uhr aus Leopoldschlag gemeldet. Je ein Blitz war in den Verteilerkasten und in den Dachstuhl eines 48-jährigen Bauern eingeschlagen. Er löschte selbst, vier Feuerwehren halfen ihm.

Hier der Bericht der FF Leopoldschlag:
“Die 4 Feuerwehren des Pflichtbereichs Leopoldschlag wurden am Abend des 13.08.2018 um 21:51 zu einem „Brand Wohnhaus“ gerufen. Nach Eintreffen am Einsatzort stellte sich schnell heraus, dass es beim starken Gewitter einen Blitzeinschlag in den Dachstuhl eines Wohnhauses gab und daher am Dachboden Kleinigkeiten zu brennen begonnen haben. Diese konnten aber vom Hausbesitzer bereits gelöscht werden. 2 Feuerwehren wurden somit gleich nach Eintreffen wieder zurück ins Feuerwehrhaus geschickt.Die weiteren Aufgaben der Feuerwehren bestand nun darin, mit der Wärmebildkamera die elektrischen Leitungen und den Dachstuhl zu kontrollieren und das entstandene Loch im Dachstuhl mit Hilfe einer Plane zu schließen.“

Zweiter Blitzeinsatz in Pregarten
Neun Feuerwehren löschten bis  03.15 Uhr früh einen Dachstuhlbrand in Pregarten. Um 22.19 Uhr hatte auch dort ein Blitz einen Dachstuhl in Brand gesetzt. Weil es in der Siedlung nur einen hydranten gibt, halfen die Nachbarn mit dem Wasser aus ihren Pools aus.  Der Dachstuhl wurde zerstört, Wohnhaus und  Nebengeäude konnten gerettet werden.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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