Fr, 16. November 2018

Lästige Viecher:

13.08.2018 18:47

Tipps und Legenden rund um die Wespen

Man will einen gemütlichen Nachmittag im Garten mit Kaffee und Kuchen verbringen, aber bevor man die Mehlspeise angeschnitten hat, sind schon Wespen da. Die Linzer Biologen Fritz Gusenleitner und Martin Schwarz geben „Krone“-Lesern Tipps im Umgang mit Wespen und entlarven manche Tricks als „nicht sinnvoll“.

Kupfermünzen am Tisch: Martin Schwarz hat dazu eine klare Meinung: „Das ist ein völliger Irrglaube, ich kann mir nicht erklären, wie er zustande kam. Jeglicher Zusammenhang zwischen Kupfermünzen am Tisch und Wespen ist unlogisch.“ Weihrauch oder Räucherstäbchen: „Wespen orientieren sich stark an Gerüchen. Der Weihrauchgeruch müsste so stark sein, dass er Speisen und Getränke überdeckt. Doch das wird dann auch für Menschen unangenehm“, hält Fritz Gusenleitner diesen Tipp für unnütz.

Lavendel oder falsche Nester
Lavendel:
Beim Lavendel verhält es sich wie mit den Räucherstäbchen, es kommt auf die Menge an. Daher gilt: Wenn wir ihn nicht stark riechen, wird er auch Wespen nicht fernhalten. Diese Geheimwaffe ist laut Schwarz nicht zielführend. 
Sprühflasche: „Das hilft bedingt und ist zumindest eine kurzfristige Möglichkeit. Allerdings müsste man die Tiere permanent mit so viel Wasser besprühen, dass man seinen Kuchen dann erst recht nicht in Ruhe genießen kann“, sagt Schwarz. 
Nestattrappen: „Wespen erkennen schnell, dass es kein echtes Nest ist, somit ist auch das nicht sinnvoll. Im besten Fall kommen statt zehn dann halt nur acht Wespen“, so Gusenleitner.

Das nützt
Was nützt
dann aber - da sind sich die Experten einig: Nichts stehenlassen und Getränke zudecken: „Das Einzige, was wirklich hilft, ist nichts stehenlassen. Speisen und Getränke sollen während des Gebrauchs abgedeckt und nach der Benutzung sofort weggeräumt werden“, erklärt Schwarz. „Wenn man den Tieren keine Speisen als Geruchsquelle bietet, kann man auch nicht von ihnen gestört werden“, betont Gusenleitner.

Philipp Zimmermann/Kronen Zeitung

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