Mutmaßliche Morde
Kolumbianische Justiz ermittelt in 150.000 Fällen
Die Informationen beruhen demnach auf Geständnissen rechter Paramilitärs. Gemäß dem sogenannten Gesetz für Gerechtigkeit und Frieden sollen geständige Paramilitärs zu höchstens acht Jahren Gefängnis verurteilt werden, auch wenn sie an Menschenrechtsverbrechen beteiligt waren.
Nach Friedensverhandlungen mit der Regierung hatten zwischen 2003 und 2006 fast 32.000 Kämpfer der paramilitärischen Vereinten Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens (AUC) ihre Waffen niedergelegt. Hunderte von ihnen legten nach der 2005 beschlossenen Teilamnestie Geständnisse ab. Die rechten Paramilitärs in Kolumbien waren von Großgrundbesitzern gegründet worden, um gegen linksgerichtete Guerilleros zu kämpfen. Sie töteten jedoch auch Zivilisten und handelten mit Drogen.
Symbolbild
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