Mo, 15. Oktober 2018

Psychisch erkrankt

09.08.2018 11:00

Messerattacke auf Vater: War es ein Mordversuch?

Nach der Messerattacke auf einen 52-jährigen Innsbrucker in der Nacht auf Dienstag wird nun gegen dessen Sohn wegen Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft könnte eine psychische Erkrankung den 22-Jährigen zur Tat getrieben haben. Er wurde in eine geschlossene Anstalt eingewiesen.

Zum blutigen Angriff kam es - wie berichtet - am Dienstag gegen 1 Uhr nachts. Der 22-jährige Einheimische soll in einer Wohnung im Stadtteil Pradl im Zuge eines heftigen Familienstreits seinen Vater mit einem Messer angegriffen und diesen im Bereich der Brust leicht verletzt haben. Die alarmierte Polizei nahm den Verdächtigen kurz nach der Tat fest.

Psychische Erkrankung als Auslöser?
„Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes ermittelt“, erklärt Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, im Gespräch mit der „Krone“. U-Haft wurde in diesem Fall aber nicht verhängt. Grund sei eine mögliche psychische Erkrankung, die den Verdächtigen zum Messerangriff getrieben haben könnte.

Ein Gutachten soll dies nun klären. Inzwischen wurde der 22-Jährige in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie des Krankenhauses Hall eingewiesen. Motiv für die Tat war laut derzeitigem Ermittlungsstand Lärm. Der Vater soll sich zu laut mit seiner Freundin vergnügt haben. Und das hatte den Sohn offenbar ziemlich gestört.

Hubert Rauth
Hubert Rauth

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