Salzburger Liga

Jagd auf Blau-Gelb

Salzburg
01.08.2018 06:33

Freitag fällt der Startschuss in der Salzburger Liga! Der SAK geht als erklärter Titelfavorit ins Rennen. Kommt die „Eliteliga“, werden Austria, Neumarkt, Eugendorf und Zell mit im Ticket-Kampf erwartet

Die „drohende“ Westliga-Reform lässt zum Salzburger Liga-Start viele Fragen offen. Ein Aufsteiger in der alten Form oder drei in die „Eliteliga“? Wie bisher zwei oder nur ein Absteiger? Einzig der Meisterschaftsfavorit steht für alle schon fest.

  • Der Gejagte: Mit dem Einstieg von Präsident Schwaiger und HCS als Großsponsor haben sich die Vorzeichen in Nonntal total geändert: Aus dem Jäger ist der große Gejagte geworden. Mit Kapazundern wie Jukic, Kopleder, Strobl, Federer, Kircher und den Berger-Brüdern ist der SAK zum Titelgewinn geradezu verdammt. Dass es in den ersten zwei Runden sogleich gegen Neumarkt und Eugendorf geht, kommt Coach Fötschl nicht ungelegen: „Die erwarte ich mit vorne. Die Spieler wissen, sie müssen vom Start weg auf Spannung sein!“
  • Die Herausforderer: Austria Salzburg will nach personellem Umbau wieder mitreden. „Die Aufgaben in der Vorbereitung haben wir gut gelöst, in der Meisterschaft heißt es Konstanz reinbringen. Aufstieg wäre ein Zuckerl, das wir gerne annähmen“, betont Coach Schaider. Mit Neumarkt und Eugendorf werden weitere Ex-Westligisten in der Spitze erwartet. „Wir sind bereit, wollen so hoch wie möglich, aber auch die Jungen forcieren“, hätte Eugendorf-Trainer Deliu indes auch kein Problem damit, sollte es nicht für die Top Drei reichen. In die selbe Kerbe schlägt Zell-Trainer Reindl: „Ich sehe uns im Bereich des Vorjahrs. Wir können jeden ärgern, aber auch von jedem geärgert werden“

  • Die Wundertüten: Nach den Plätzen sechs (2017) und vier vergangene Saison muss man auch Bürmoos wieder auf der Rechnung haben. Allerdings pflegt Neo-Coach Perlak einen offensiveren Fußball als es die Flachgauer bislang gewohnt waren. Perlaks „Ex“ Kuchl ist stets für Überraschungen gut, nach dem erneuten Verlust einiger Routiniers dürfte ein Platz im Vorderfeld aber nur schwer zu realisieren sein. Von den Aufsteigern ist Thalgau am meisten zuzutrauen. Die Torfabrik - 101 Tore in der 1. Landesliga sind seit der Reform 2010 einsamer Rekord - ist daheim in der Liga seit eineinhalb Jahren ungeschlagen.

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