"Kein Nutzen"
Briten schließen nach 50 Jahren UFO-Meldestelle
Ein halbes Jahrhundert haben die UFO-Ermittler nach Ministeriumsangaben 11.000 Berichte über seltsame Himmelsobjekte gesammelt. Zum Ende stellten die Experten nun fest: "Das Verteidigungsministerium hat keine Meinung über die Existenz oder das Leben von Außerirdischen. Jedoch gab es in mehr als 50 Jahren nach keinem UFO-Bericht einen Beweis auf eine mögliche Bedrohung für das Vereinigte Königreich."
"Kein Nutzen für Verteidigung"
Das Ministerium habe keine speziellen Möglichkeiten, um solche "unidentifizierte Flug-Objekte", kurz UFO, genau zu bestimmen. Für die Verteidigung des Landes habe diese Meldestelle damit keinen Nutzen - und wäre eine Vergeudung militärischer Ressourcen, die etwa in Afghanistan gebraucht würden.
Dabei gab es erst im vergangenen Jahr einen überraschend starken Anstieg bei der Zahl der Hinweise besorgter Bürger: 26 Seiten lang ist der Bericht. In den Vorjahren passten Einträge wie "ein blauer Lichtball" oder "etwas sehr Seltsames" noch auf zwei Seiten.
UFO-Fans über Schließung empört
Die UFO-Fangemeinde reagierte empört. "Das ist eine Dummheit, denn es gefährdet die nationale Sicherheit", sagte Roy Lake, der in London eine UFO-Studiengruppe gegründet hat. Es gebe einfach Phänomene, die nicht als Naturerscheinungen abgetan werden könnten. "Die Regierung weiß verdammt gut, was da oben vor sich geht, und sie wollen es vertuschen."
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