Do, 13. Dezember 2018

Schon Dutzende Tote

23.07.2018 11:42

Neuer Hitzerekord in Japan: 41,1 Grad nahe Tokio

Bereits seit Wochen ächzt Japan unter einer gefährlichen Hitzewelle. Am Montag wurde in der Stadt Kumagaya nahe Tokio ein neuer japanischer Hitzerekord aufgestellt. Wie mehrere Medien unter Berufung auf die nationale meteorologische Behörde des Landes berichteten, wurden dort 41,1 Grad Celsius gemessen. Zuvor lag der Rekordwert - aufgestellt im August 2013 - bei 41,0 Grad.

Schon am Sonntagnachmittag war die Quecksilbersäule in der Stadt Gujo bis auf fast 40 Grad angestiegen. Auch in Teilen der Hauptstadt Tokio wurden laut Angaben des Wetteramtes mehr als 37 Grad gemessen Die Behörde warnte, die ungewöhnlich hohen Temperaturen in den meisten Regionen der japanischen Hauptinsel könnten zu Hitzschlägen führen.

Tausende Menschen in Spitäler eingeliefert
Wegen der Hitzewelle in Japan sind in den vergangenen Wochen Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 12.000 seien aufgrund der sehr hohen Temperaturen bis zum 15. Juli in Krankenhäuser eingeliefert worden, mindestens 15 Personen seien in diesem Zeitraum gestorben, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit.

Seitdem könnten die Opferzahlen weiter stark gestiegen sein: Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News berichtete, allein am Samstag seien weitere elf Menschen an möglichen Hitzeschlägen gestorben, die meisten von ihnen ältere Menschen. Nachdem vergangene Woche ein Sechsjähriger bei einem Schulausflug an einem Hitzschlag gestorben war, rief das Bildungsministerium Schulen dazu auf, während der Hitzewelle von Aktivitäten im Freien abzusehen.

Wird es in Großstädten zu heiß zum Leben?
Manche Experten befürchten, dass es in den japanischen Großstädten bald zu heiß zum Leben werden könnte. Schuld sind die Massen an Beton, Stahl und Asphalt, der Schwund an Grün- und Wasserflächen, die Autoabgase und die Millionen von Klimaanlagen. Allein im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Feuerwehrbehörde mehr als 50.000 Menschen zwischen Mai und September wegen wetterbedingter Probleme in Spitäler gebracht.

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